Asbest - die unsichtbare Gefahr

Asbest (vom griechischen "asbestos" = unverträglich) ist ein Stoff mit vielen positiven Eigenschaften. Temparaturbeständig bis 1000°C, säure- und laugenbeständig, witterungsbeständig u.v.m. Aber es hat auch seine Schattenseiten. So wurde dem Material MItte der 80er Jahre die Eigenschaft nachgewiesen, dass es krebserregend ist und verantwortlich für die sogenannten "Asbestose", eine Lungenkrebsart. Dennoch dauerte es noch bix 1993, dass das Material komplett in Deutschland verboten wurde.




In den 70er Jahren, in denen es verarbeitet wurde, war es fast überall im Einsatz; unter anderem:
  1. Wellfaserplatten, -rohre, und -trennwände
  2. Kleber
  3. Spritzbeton (als Brandschutz und Armierung)
  4. Bodenbeläge
  5. Fassadenverkleidungen
  6. Dichtungen im Kaminofen- und Heizungsbereich
und anderem.

Heute kämpft man mit den Altlasen an allen Stellen - oftmals viel zu leichtsinnig!

Altlastenentsorgung

Abriss-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten an Asbestprodukten dürfen in Deutschland nur von Personen durchgeführt und beaufsichtigt werden, welche eine Asbestsachkunde nachweisen können.

Dies nicht ohne Grund.

Kleine Handhabungsfehler können ganze Wohnungen kontaminieren und wären Auslöser für eine „Kernsanierung“.